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Pressemitteilung Lorenz

28.10.2014

Lorenz: Erst hingehen und hinsehen - dann über Afghanistan und künftige Bundeswehreinsätze reden

Dienstag, 28. Oktober 2014 "Erst hingehen und hinsehen - dann über Afghanistan reden. Wer das tut, erkennt schnell, dass der Übergang zur ISAF-Folgemission Resolute Support gut gelingt", so Wilfried Lorenz, CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Verteidigungsausschusses, am Dienstag nach seiner zweitägigen Reise zu deutschen Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Mit Resolute Support wird die internationale militärische Präsenz zur Stabilisierung Afghanistans über den 31. Dezember 2014 hinaus fortgesetzt werden. Am 30. September unterzeichnete die afghanische Regierung dazu das Bilaterale Sicherheitsabkommen mit den USA und den NATO-Stationierungsvertrag. Bereits im Frühjahr war Lorenz nach Afghanistan gereist und hatte danach ein differenziertes Bild der Lage vor Ort gezeichnet. Auch beim aktuellen Besuch kam es dem Verteidigungspolitiker darauf an, hinter die Kulissen zu schauen. "Dass sich jeder von der besten Seite präsentieren möchte, ist menschlich. Ehrliches Melden ist aber das, was uns weiterbringt. Bundeswehr und Bundestag arbeiten nur dann effektiv zusammen, wenn wir die Fakten offen ansprechen und gemeinsam Handlungsbedarf und Prioritäten identifizieren", betont der MdB.
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Erst hingehen und hinsehen - dann über Afghanistan und künftige Bundeswehreinsätze reden
Oft würden die Erfahrungen aus dem Afghanistan-Einsatz pauschal als Blaupause für das künftige Engagement der Bundeswehr weltweit benutzt. Lorenz findet: "Das ist nur in Teilen ein richtiger Ansatz. Jeder Einsatz hat besondere Anforderungen. Ebenso wie Soldatinnen und Soldaten dafür ein Grundrüstzeug haben - in Planung, Durchführung und Ausstattung - müssen wir in nächster Zeit daran gehen, die grundlegenden sicherheitspolitischen Parameter Deutschlands zu formulieren. Hierfür bedarf es keines elaboraten Weißbuches wie in der Vergangenheit. Kürzer und konzentrierter wäre besser." Von der Idee eines einzigen großen Wurfes, eines monolithischen Papiers, muss man sich aus Sicht des Abgeordneten gerade wegen des Ansatzes vernetzter Sicherheit verabschieden: "Sicherheitspolitik ist komplex und vielfältig, ebenso wie ihre Akteure. Wenn wir alle zielführend am Entscheidungsfindungsprozess beteiligen wollen, müssen wir uns erlauben, in kleineren, aufeinanderfolgenden Schritten vorzugehen. Warum nicht erst ein Strategiepapier aus der Bundeswehr selbst anstreben, bevor wir weitere Aspekte hinzufügen? Das allein wäre bereits ein umfangreiches Vorhaben. Praktikabilität und Fokussierung sollten im Mittelpunkt stehen - darüber sollten wir reden." - Hier geht es zurück

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