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Pressemitteilung

21.01.2015

MdB Wilfried Lorenz besucht Flüchtlingsheim Oststadtkrankenhaus

Die kontinuierlich steigende Zahl der Flüchtlinge in der Stadt Hannover führt dazu, kurzfristig zusätzlichen Wohnraum für hilfesuchende Menschen zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund wurde das ehemalige Oststadtkrankenhaus als Hannovers größte Flüchtlingsunterkunft hergerichtet und bietet nunmehr in der Spitze für 300 Menschen ein neues Zuhause.
In der sechsten Etage des vormaligen Krankenhauses zogen bereits die ersten Flüchtlinge ein. "Ich möchte mir einen persönlichen Eindruck über die Lebenssituation, aber auch über das mögliche Konfliktpotential der dort untergebrachten Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern verschaffen", begründet der CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Lorenz seinen Besuch des Oststadtkrankenhauses. Begleitet wurde der Bundespolitiker vom Groß Buchholzer Bürgermeister Henning Hofmann.
MdB Lorenz zeigt sich erfreut über die rasche Realisierung des auf mindestens zwei Jahre geänderte Nutzungskonzeptes für das Krankenhaus. "Die wohnliche Infrastruktur ist überaus menschenwürdig gestaltet", freut sich der Bundestagsabgeordnete und verliert dabei nicht die persönliche Not der dort untergebrachten Menschen aus den Augen. Dabei bezieht er sich auf die Wohnsituation bestehend aus höchstens zwei Bewohnern je Zimmer und die dort vorgehaltene Ausstattung von Metallbetten, abschließbaren Schränken, Tisch, Stuhl und Kühlschrank.
Im Anschluss an die intensiven Gespräche mit den Betreibern der Flüchtlingseinrichtung wurden dem Bundestagsabgeordneten einige Missstände sowie notwendige administrative Korrekturen mit auf den Weg geben. Diese aus Sicht der betroffenen Flüchtlinge offenbar werden den Schwierigkeiten begründen sich in der nicht ausreichenden Ausstattung dieser mit Barmitteln. "Die Situation führte zum Beispiel dazu, dass die Flüchtlinge die Verkehrsmittel der Üstra nicht nutzen könnten und demzufolge häufig schwarzgefahren würde", resümiert MdB Lorenz. Das Problem der geringen Barmittel liegt in der Erstberechnung. Diese wird in Braunschweig vorgenommen und beinhaltet finanziell die Verpflegung der Flüchtlinge. Das Flüchtlingsheim im Oststadtkrankenhaus stellt jedoch nur Plätze ohne Verpflegung bereit. Daraus ergibt sich für die Flüchtlinge eine geldliche Differenz mit lebenspraktischen Problemen.
"Für die Betroffenen muss hier rasch eine Lösung gefunden werden, in dem die unterschiedlichen Berechnungen der finanziellen Bedarfe schnellstens behoben werden", stellt Wilfried Lorenz (CDU) als politische Aufgabe heraus.
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