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Baltikum-Reise

20.03.2017

Lorenz: Early Bird in Lettland, Litauen und Estland

Berlin. Die viertägige Reise von Mitgliedern des Verteidigungsausschusses nach Lettland, Litauen und Estland, war nichts für Spätaufsteher. Wilfried Lorenz, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Hannover, fand sich wie seine Kollegen allmorgendlich bereits um 06.00 Uhr zur Abfahrt ein. Das war auch nötig, denn die baltischen Gastgeber hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt, um über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren.
"Die verstärkte Präsenz der NATO, auch bekannt als Enhanced Forward Presence - EHP - hat den Menschen in Riga, Vilnius und Tallinn im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken gestärkt. Sie waren es, die schon früh vor der Gefährdung durch Russland gewarnt und militärischen Schutz der Allianz erbeten haben. Von ihrer Seite leisten sie alles nur Mögliche und sehen mit der anlaufenden EHP nun deutlich zuversichtlicher in die Zukunft", so Lorenz.
Die ausführlichen Gespräche der Parlamentarier mit hochrangigen Regierungsvertretern nutzte der Berichterstatter der Unionsfraktion für Materialerhaltung und Logistik insbesondere, um sich nach weiterem Kooperationsbedarf bei Ausstattung, Übungen und Transport zu erkundigen. Truppen der NATO-Länder werden nicht zuletzt über Deutschland rotierend an ihre Einsatzorte im Baltikum verlegt. Da müssen europaweit Schienen, Waggons, Straßen, Verfahren und vieles andere mehr kompatibel und kontinuierlich belastbar sein.
"Am Tisch in meinem Berliner Büro Vermerke zu studieren ist schön und gut. Vor Ort zu erfahren, wo es eventuell noch hakt, ist jedoch deutlich zielführender für alle Beteiligten. Lösungen finden sich im direkten Kontakt viel leichter", erläutert der MdB.
Die Bundeswehr hat bereits praktische Lösungen für anfängliche Probleme im Logistikbereich gefunden. "Angesichts der Bedrohungslage müssen wir jedoch so schnell wie möglich noch besser werden. Das gilt für die Streitkräftestrukturen in jedem Mitgliedstaat und die Zusammenarbeit im Rahmen der NATO. Niemand vermag das weitere Vorgehen des Kreml zu prognostizieren. Deshalb ist es entscheidend, dass wir nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zusammenstehen und eine glaubwürdige Abschreckung aufbauen", ergänzt der Abgeordnete.

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